Fuer all die Auswanderwilligen und die, die schon hier sind, erhoehe ich die Chance auf ein glueckliches Leben in Brazília um eine weitere attraktive:
Ich verkaufe meine Baeckerei, die bislang in einem wunderschoenen Strandort Bahias funktioniert. Olivenca heisst der Ort und liegt ca. 300km suedlich von Salvador, 10km suedlich von Ilheus (mit nationalem Flughafen) und 100km noerdlich vom durch die VOX-Sendung bekannten Staedtchen Canavieiras.
Ich selbst finde mein Angebot super, werde das natuerlich im Folgenden untermauern und bin auf Rueckmeldungen im Forum gespannt.
Also, der Preis ist gut. Was ich zum Verkauf anbiete, ist so komplett, dass ein Durchstarten nahezu unverzueglich moeglich ist. Die Moeglichkeiten, mit einer sinnvollen Taetigkeit sich ein gutes Leben zu leisten, sind garantiert.
Warum ich dann nicht selbst beim Broetchenbacken bleibe? Auch das erklaere ich im Folgenden.
Und nun mehr Fakten:
Die Baeckerei zeichnet sich aus durch gehobene Qualitaet, grosse Auswahl, besonderes Ambiente und gute Preise. Wir produzieren neben den brasilianischen Standards (pao de sal, pao de milho, pao doce, pao de queijo, sonhos, empadas, paes recheados etc.) auch Baguettes, Croissants, Vollkornprodukte, Apfeltaschen, Quiches und Eigenkreationen und funktionieren eben auch als Cafe und Lanchonete.
Olivenca ist ein an mehreren Straenden gelegener Urlaubsort, dessen Einzugsgebiet sich ueber Itabuna, Canavieiras, Vitoria da Conquista, Ilheus... erstreckt und auch Touristen aus ganz Brasilien und dem Ausland anlockt. Vor allem im Sommer laesst sich mit dem Backbetrieb richtig Geld machen und auch uebers Jahr verteilt ist die Broetchenproduktion ein guter Broterwerb!
Folgendes steht nun als "Paket" zum Verkauf:
Alle Maschinen und Equipment, mit dem wir auch derzeit arbeiten
Die Rezepte
Das Angestellten-Team, das seit zwei bzw. drei Hochsaisons mit mir zusammenarbeitet und bereits zugesagt hat, dass es weiterhin taetig sein moechte
Lieferantenkontakte
Einen etwa zweiwoechigen Einfuehrungskurs, also gemeinsames Arbeiten, um Maschinen und Rezepte zu zeigen
Einblicke in die Finanzen und finanzielle Entwicklung der letzten drei Jahre
Klientel und den guten Namen der Baeckerei
Die Garantie, dass es sich um ein lukratives Geschaeft handelt
Fuer dieses Paket erbitte ich den Wert von 30.000 Euro bzw. 70.000 R$, was der Summe entspricht, die als Gewinn bereits nach anderthalb Jahren (zusaetzlich zum bleibenden Wert der Maschinen und des Knowhows) erwirtschaftet werden kann.
Wer Interesse hat, sollte nicht allzu lange zoegern, da ich bis Juni 2010 dieses Geschaeft abgewickelt haben moechte.
Ich bin vor etwas mehr als drei Jahren zusammen mit meiner damaligen Freundin, einer Deutsch-Brasilianerin, nach Brasilien ausgewandert. Kathrin, der Name der Guten, hat in Deutschland eine Koechinausbildung gemacht und daher viel Knowhow mitgebracht.
Leider ging unsere Beziehung als Liebesbeziehung in die Brueche. Wir betreiben weiterhin zusammen die Baeckerei, wohnen beide noch in Olivenca usw., haben uns also ganz schoen zusammengerissen, dass wir diesen Spagat zwischen Trennung und gemeinsamem Geschaeft, das Lebensunterhalt bedeutet, hinbekommen haben. Trotzdem ist diese Geschichte natuerlich keine optimale Grundlage, auch weiterhin so sehr aufeinander bezogen zu sein und Geschaefte miteinander zu betreiben. Es ist nun einfach besser, dieses gemeinsame Projekt im Frieden abzuschliessen.
Fuer mich, der damals nur wenig portugiesisch sprach und Brasilien nur von zwei Urlaubsreisen kannte, war es 2006/2007 reizvoll, mich auf die Baeckerei-Idee einzulassen, weil ich die Chance darin sah, mit einer Taetigkeit Geld zu verdienen, wofuer ich zunaechst mal nicht besonders gut die Sprache beherrschen muss. Zum Broetchenverkauf reichen schnell die ersten Kenntnisse! Und so war es dann auch ein Segen, zuerstmal mit den brasilianischen Handwerkern alles aufzubauen und dann mit vielen Kunden in Kontakt zu kommen und so die Sprache zu erlernen. Da ich mich jetzt deutlich besser verstaendigen kann, traue ich mir auch andere Aufgaben zu. Ich bin Theologe, habe in Deutschland fuer eine Friedensbewegung gearbeitet und werde dann als naechstes wieder etwas vielleicht komplett anderes machen, als mich als Baecker auszuprobieren.
Finanziell gesehen gibt es wenig Argumente, jetzt aus dem Geschaeft auszusteigen, da es eine wirklich gute Einnahmequelle ist, die noch laengst nicht bis zum Aeussersten gemolken wurde. Die Ertraege wurden ueber die drei Jahre immer besser, die Arbeit immer effektiver, die Angestellten immer selbstaendiger, die Baeckerei immer bekannter usw. Wir hatten und haben eine sehr gute Mund-zu-Mund-Propaganda, die natuerlich langsamer funktioniert als wenn man (wie zumindest hier in Bahia ja auch leider ueblich) eines dieser Reklame-Autos mit laermender Soundanlage auf dem Dach anheuert oder sonstige "laute" Werbung macht. Wir waren dezent und haben auf den guten Ruf gebaut und daher kommen auch heute noch Kunden in die Baeckerei, die zwar in der Naehe wohnen, aber erst jetzt von Freunden vorgeschwaermt bekamen und sich nun selbst ueberzeugen wollen. Also auch da ist noch viel Potential rauszuholen.
Hier in der Region liegt der normale Tageslohn eines Arbeiters / einer Arbeiterin bei 30 bis 50 R$. Davon lebt hier ein grosser Teil der Bevoelkerung. Wenn damit verglichen, wir im Schnitt an jedem Tag, den die Baeckerei geoeffnet hatte (nach Zahlung aller Rechnungen, Gehaelter, Miete etc.), 200 R$ in die eigene Tasche stecken konnten (100 fuer Kathrin, 100 fuer mich), wird plastischer, dass wir weder reich noch arm wurden, aber dennoch ein gutes Leben fuehren konnten. Ich widerspreche mir schnell: Fuer die hiesigen Verhaeltnisse sind wir auf jeden Fall eher reicher als aermer, weil das eben ein ueberdurchschnittliches Gehalt ist.
Als letztes noch ein klaerender Hinweis: Der Vermieter des bisherigen Geschaeftsraumes hat nach Ablauf unseres dreijaehrigen Vertrages nun Eigenbedarf angemeldet, sodass wir bis zum 30. Juni alles aus dem Laden rausholen muessen. (Alles was drin steckt, gehoert auch tatsaechlich uns und ist damit Teil der Verhandlungsmasse.) Das ist zum aktuellen Zeitpunkt Stand der Dinge. Es birgt neben der Notwendigkeit, einen neuen Raum zu finden, auch die Chance, das bisherige Konzept zu erweitern. Hier im kleinen Olivenca gibt es alternative Raumangebote, in die ein Umzug innerhalb weniger Tage moeglich waere, ohne daraus Nachteile (z.B. Verlust von Klienten) zu ziehen. Und selbst ein Umzug nach Ilheus kommt in Frage fuer den, der den Kauf erwaegt: Ilheus ist eine grosse Stadt, wo mehr Geld routiert, viele unserer Kunden kommen von dort und unsere Angestellten haben bereits zugesagt, auch dorthin mit der Baeckerei umzuziehen, sollte dies fuer den Kaeufer in Frage kommen.
Sollte der Umzug bis Ende Juni ueber die Buehne gehen koennen - das liegt allein in der Entscheidung des Kaeufers, da von unserer Seite her sofort mit der "Uebergabe" (ich hatte ja auch von einem Kurs zur Einfuehrung in die Maschinen und Rezepte etc. gesprochen) begonnen werden kann - bin ich auf jeden Fall bereit, dabei tatkraeftig und mit Knowhow mitzumachen. Anfang Juli fliege ich allerdings nach Deutschland und komme erst Ende September wieder.
Ich bin froh ueber Nachfragen und jedes ernstgemeinte Interesse. Mein Wunsch ist, 1. die Baeckerei in gute Haende zu uebergeben, 2. dies moeglichst noch bis Juni und 3. mit Kathrin dieses Projekt abzuschliessen, in dem Moment, wo wir den Betrag von 30.000 Euro bzw. 70.000 R$ unter uns aufteilen.
Jetzt seid ihr an der Reihe!
Gruss von Daniel.



8köszönöm
erwerb!
: Fuer die hiesigen Verhaeltnisse sind wir auf jeden Fall eher reicher als aermer, weil das eben ein ueberdurchschnittliches Gehalt ist.
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