Guten Tag,
ich habe eine Geschichte zu erzählen, die komplett andersherum funktioniert als die üblichen Ehedramen, die hier geschildert werden (Mann D, Frau BR, Mann Verdient, Frau hat Unterhaltsansprüche etc.)
Ich habe Mitte 2008 in D meine Frau (Brasilianerin) geheiratet. Ich habe zu der Zeit noch in D gelebt, sie in BR. Kurz vor der Hochzeit hat meine Frau eine Professur (Universität) in Rio bekommen, deshalb habe ich meinen Job (gute Anstellung in öff. Dienst) aufgegeben, und bin nach Rio gegangen, da in meiner Branche die Jobaussichten besser waren, als für meine Frau in D eine Professur zu bekommen.
Leider hatte meine Frau sich nicht unter Kontrolle, so dass es von Ihrer Seite immer wieder zu Gewaltausbrüchen kam, in deren Verlauf ich zwei Narben im Gesicht bekommen habe. Ich bin deswegen zweimal von Brasilien nach Deutschland zurückgegangen, jedoch bin ich immer wieder von ihr überzeugt worden, dass sie sich ändern will. Also bin ich zurück - denn ich hatte in D alles aufgegeben. Leider hatte ich in Rio noch kaum Kontakte, was auch an ihrer grenzenlosen Eifersucht lag (mehrere male meine Mailbox gelöscht, nach dem Sprachkurs, den ich 3x die Woche machte mich regelmäßig inquisitorisch über andre Frauen ausgequetscht etc.)
Ende März hat sie mich wieder verprügelt und obendrein mit Polizei gedroht, falls ich mich wehren würde. Für mich war damit das maß voll (endlich!) und ich rief einen Anwalt an, um mir raten zu lassen. Dieser warnte mich und meinte, bei der Geschichte solle ich so schnell wie möglich den ersten Schritt machen, zur Polizei gehen und auch meine Sachen endgültig packen und gehen, solange ich noch kann, denn der Anwalt kannte aus seiner Praxis einige Fälle, bei den Männer zu unrecht hinter Gitter kamen, da ihre Frau ihnen häusliche Gewalt vorgworfen hatte.
Ich bin also zur Polizei (Civil) und nachdem man mich 5 Stunden hat Spießruten laufen lassen (denn als Mann macht man ja solch eine Anzeige nicht) hat man die Anzeige aufgenommen. Habe schnell einen Flug gebucht, der zwei Tagen später ging und mein bischen Hab und Gut genommen und gegeangen (Nachdem mich meine Frau trotz ihrer Bitten zu Bleiben und des Polizeiprotokols mich noch zweimal geschlagen hat)
Nun bereite ich die Scheidung vor. Ich habe ein sehr bescheidenes Einkommen als Freiberufler(nebenbei bewerbe ich mich, um Festanstellung zu bekommen), so dass ich wahrscheinlich Prozesskostenhilfe bekomme. Laut BGB würde mir meine Frau Trennungsunterhalt iHv ca 750 Euro/Monat bis zur rechtskräftigen Scheidung schulden, den ich lt meinem Anwalt auch wirklich einfordern müsste, um nicht im Falle, dass ich Sozialfall werde (ich habe durch die Ehe alles verloren) weitere Nachteile erleide.
Fragen:
1. Wer (Mann oder Frau) hat Erfahrung mit dem entgegengestzten Weg, als Deutscher von einem besserverdienenden Brasilianer Trennungsunterhalt zu bekommen (Anwalt in Brasilien, der mit meinem Anwalt vorort kooperieren könnte etc)? Wie es aussieht ist das d/bras. Unterhaltsrecht eine Einbahnstraße, bei der regelmäßig die in Brasilien lebenden Frauen, von den deutschen Männern horrende Summen eintreiben können!
2. Welcher MANN hat im allgemeinen mit häuslicher Gewalt und Aggression von Seiten der brasilianischen Frau gemacht und mag darüber reden (ich meine nicht "normales" Temperament , sondern Körperverletzung,Morddrohungen etc.)
Danke für Eure Anteilnahme! Bin ziemlich im Eimer....
Gruß Heimkehrer



7Danke

EUR 750,- pro Monat ??? Basierend auf welcher Grundlage? Gibt das Gehalt/Einkommen Deiner Frau solch einen Unterhalt überhaupt her ???

