Hallo!
In Deutschland wäre ich nie auf die Idee gekommen zu Hause Brezeln zu backen. Da geht man schnell zum Bäcker, und damit hat es sich. Aber hier habe ich die guten Laugenbrezeln dann schnell vermisst. Die muss man doch auch selbst backen können!
Habe dann im Internet recherchiert und dazu auch einiges gefunden.
Besonders empfehlenswert:
www.andreas-boerner.de - Laugenbrezeln und Laugengebäck
Schwbische Kche - Lektion 8: Laugenbrezeln
Nachdem ich endlich an Natriumhydroxid gekommen bin, ging’s ans Brezelbacken. Die ersten Versuche sind aber kläglich gescheitert. Ergebnis waren festgebackene und harte Dinger; von echten schwäbischen Brezeln keine Spur. Und durch das grobe Grillsalz wurde der Kauapparat noch zusätzlich beansprucht.
Im Juni habe ich mir dann in Deutschland von einigen Bäckern Tipps geben lassen. Und einiges eingekauft: Dauerbackfolie, Brezelsalz und Natursauerteig.
Und jetzt backe ich mir hier meine eigenen leckeren Laugenbrezeln:
500g Mehl, 20g Hefe , 10g Salz, 30g Fett(Öl), 250ml Wasser, Natursauerteig
40g NaOH aufgelöst in 1 Liter Wasser (Sicherheitshinweise beachten!!)
Ich mache keinen Vorteig wie in Deutschland, sondern mische alles zusammen. Hier ist’s so warm, dass die Hefe auch so „arbeitet“. Vom Natursauerteig gebe ich nur die Hälfte der angegebenen Menge zu, sonst schmeckt’s zu stark nach Vollkorn. Nachdem ich den Teig gut durchgeknetet habe, lasse ich ihn 30 Minuten gehen, knete ihn nochmals durch und warte weitere 30 Minuten. Danach teile ich den Teig in 8 Stücke, rolle diese zu ca. 50 cm langen, in der Mitte dickeren Strängen aus und forme daraus die Brezelteiglinge, natürlich mit der berühmten „Doppelschlinge“.
Die Teiglinge gefriere ich sofort ein. Die gefrorenen Teiglinge lassen sich besser belaugen und saugen nicht soviel Lauge auf. Außerdem kann man sie so noch einige Tage aufbewahren.
Die gefrorenen Teiglinge tauche ich kurz in die Natronlauge (zum Belaugen ziehe ich mir Handschuhe an), lege sie auf das mit Backfolie ausgelegte Backblech (belaugte Teiglinge NICHT direkt auf Alu-Backblech legen!!!!) und gebe ordentlich Brezelsalz drauf.
Die Brezel backe ich 30 Minuten im vorgeheizten Gasbackofen (zweithöchste Temperaturstufe, obersten Schiene - da muss man ausprobieren).
Gruss
Thomas
Und das Ergebnis:


2Danke
LinkBack URL
About LinkBacks



Mit Zitat antworten


Themenstarter


